Ihre Gesundheit

Diagnostik in der Allergologie

Präzise Bestimmung von Allergenen und individueller Prädisposition ist die Grundlage jeder erfolgreichen Therapie gegen Allergien. Wir zeigen, worauf es ankommt.

Die wenigsten Allergiepatienten sind nur gegen eine einzelne Substanz allergisch. Meistens besteht eine Sensibilisierung für mehrere Allergene, daher bekommt eine präzise Diagnostik noch größere Bedeutung. Dr. Robert Lange, Leiter Laborverbund der Immanuel Diakonie Group erklärt im Filmbeitrag, wie Allergien festgestellt und Allergene bestimmt werden.

Hier kommen drei grundsätzliche Verfahren zum Einsatz: Pricktest, Konfrontation und Antikörperbestimmung.
Die allgemein bekannteste Methode ist der Pricktest, bei dem verschiedene potentielle Allergene in die Haut des Patienten eingeritzt werden. Eine nachfolgend auftretende Quaddelbildung gibt erste Hinweise auf Allergie auslösende Stoffe bzw. Stoffgruppen, etwa Gräser oder Tierhaare. Bei der Konfrontationsmethode werden dem Patienten mögliche Allergene in die Nase gesprüht und eingeatmet.
Die effizienteste Methode ist die IgE-Antikörperbestimmung durch einen Bluttest. Hierbei wird dem Patienten zur Durchführung diverser Testreihen eine geringe Menge Blut entnommen. Eine frühzeitige Diagnostik ist besonders bei Patienten mit familiärer Vorbelastung angezeigt.

Video der Woche

„Rheuma – Erkrankung mit vielen Gesichtern”

16_Rheuma-Erkrankung

Ein Einblick in die vielfältigen Erscheinungsformen der Autoimmunerkrankungen und neuartige medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten.
Die Diagnose „Rheuma“ gibt es eigentlich nicht, denn unter diesem Begriff werden über 400 verschiedene Krankheitsformen zusammengefasst. Alle verbindet eines: Schmerzen – Schmerzen an den Bewegungsorganen, Muskeln, Sehnen, Gelenken oder im Bindegewebe.

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„Migräne”

Migraene

Etwa 10 % der bundesdeutschen Bevölkerung leiden unter der Migräne. Der Begriff Migräne kommt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie „halber Schädel“. Das Team von IGTV hat den Neurolgen PD Dr. Hans-Christian Koennecke aufgesucht und nach der Ursache sowie den Symptomen befragt.

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„Rheumadiagnostik”

17_Rheuma-Labor

Rheumatische Erkrankungen betreffen nicht nur den Bewegungsapparat sondern oftmals auch innere Organe, das Nervensystem, die Augen und die Haut. Eine umfassende apparative Diagnostik unter Einsatz leistungsfähiger, den Patienten möglichst wenig belastender Methoden ist daher eine wichtige Aufgabe der internistischen Rheumatologie und klinischen Immunologie.

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