Ihre Gesundheit

Handgelenk und Handknochen

Das Handgelenk bildet den Übergang von den Unterarmknochen Elle und Speiche zu den Handknochen. Genau genommen sind es zwei Gelenke, nämlich zwischen Unterarm und Handwurzelknochen einerseits sowie zwischen den beiden Reihen der Handwurzelknochen andererseits. Diese acht kleinen, einzeln beweglichen Knochen ermöglichen erst die enorme Bewegungsfähigkeit des Handgelenks.
Sämtliche Knochen des Handgelenks –zwei Reihen mit je vier Knochen- sind mit Knorpelgewebe überzogen und werden von Bändern zusammengehalten. Eine die Knochen umgebende Membran produziert fortwährend schmierende, Reibung mindernde Substanz. Die acht Handwurzelknochen fügen sich bogenförmig zusammen, mit konvexer Ober- und konkaver Unterseite. Ein starkes Gewebeband (Karpaltunnel) bildet mit der Einbuchtung der Unterseite einen Durchlass, wo die Nervenstränge und Sehnen der Muskeln verlaufen, mit denen die Finger bewegt werden. Weitere feste Bänder binden das Handgelenk fest an Elle und Speiche des Unterarms.

Die weiter vorn liegenden Handknochen lassen sich in fünf Mittelhandknochen und insgesamt vierzehn Fingerknochen unterteilen. Die fünf Mittelhandknochen fächern sich vom Handgelenk zu den Fingergelenken auf und formen somit die Handfläche.
Die Fingerknochen (Phalangen), üblicherweise am Daumen beginnend von 1 bis 5 durchnumeriert, sind dreifach unterteilt, nur der Daumen hat lediglich zwei Fingerknochen. Somit ergibt sich die Gesamtzahl von 14 Fingerknochen. Jeder Fingerknochen ist ein echter kleiner Röhrenknochen mit dünnerem Schaft und zwei verdickten Enden

Video der Woche

„Reizdarmsyndrom”

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Prof.Dr. Stefan Müller-Lissner von der Park-Klinik Weissensee erläutert im Filmbeitrag Symptome und Therapiemöglichkeiten des Reizdarmsyndroms – ein Leiden, von dem weit mehr Deutsche betroffen sind, als man gemeinhin vermutet.

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„Der Einfluss der Babylonier auf die heutige Medizin”

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Die Kultur der Babylonier hat viele Errungenschaften hervorgebracht. Welchen Einfluss hatten sie auf die Medizin. IGTV hat diese Frage dem Direktor des Medizinhistorischem Museum der Charité in Berlin gestellt.

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„Allergien”

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Eine Allergie (griechisch ‚die Fremdreaktion‘, von altgriechisch ‚anders, fremd‘ und ‚die Arbeit, Reaktion‘) ist eine unerwünschte und überschießend heftige Abwehrreaktion des menschlichen Immunsystems auf bestimmte, normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene). Auf diese reagiert der Körper zunächst mit der Bildung von spezifischen Antikörpern (IgE) und bei wiederholtem Allergenkontakt mit der Freisetzung von Stoffen, die eine Entzündung auslösen.

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