Hier geht es zum GewinnspielGewinnspiel
Ihre Gesundheit

Gebärmutter

Die Gebärmutter (Uterus) ist ein muskelumgebenes Hohlorgan mit Lage in der unteren weiblichen Bauchhöhle, zwischen Harnblase und Rektum. Sie ist jener Teil der weiblichen Fortpflanzungsorgane, in dem sich bei einer Schwangerschaft die befruchtete Eizelle einnistet, um in etwa 9 Monaten zu einem neuen Menschen heranzureifen.
Die Gebärmutter ist im Normalzustand etwa 8 cm lang und an der Basis 5 cm breit. Sie hat die Form einer auf der Spitze stehenden Birne. Diese Grundform dehnt sich bei einer Schwangerschaft um ein Vielfaches aus, passt sich also dem Wachstum des Fötus an. Sie vergrößert dabei ihr Gewicht von etwa 50 g auf fast ein Kilo und wächst nach vorn sowie nach oben in die Bauchhöhle, wobei sie alle anderen Organe zurückdrängt. Besonders deutlich wird dies bei der Funktion von Magen und Harnblase, die in Ihrem Volumen stark dezimiert werden. Die Schwangere kann üblicherweise nur noch (häufig) kleine Mengen zu sich nehmen und verspürt einen ebenso häufigen Harndrang.

Außerhalb einer Schwangerschaft baut sich die innere, reich blutversorgte Schleimhaut der Gebärmutter, gesteuert von Geschlechtshormonen, im Monatszyklus bis zu einer Dicke von 5 mm auf, um auf das mögliche Einnisten einer befruchteten Eizelle vorbereitet zu sein. Kommt keine Schwangerschaft zustande, wird diese obere Schleimhautschicht zum Ende des Zyklus abgestoßen (Regelblutung, Menstruation).

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Video der Woche

„Schmerzen und Ernährung”

enaehrungstipp-maerz-2012

Unter der Gruppe der Kopfschmerzen hat die Migräne mit etwa 10 % Betroffenen in der Bevölkerung einen hohen Anteil. Aus diesem Grund haben wir die Ernährungswissenschaftlerin Debora Jehkul nach Verbindungen zwischen der Ernährung und Migräneattacken befragt.

zum Video >>

„Nierenfunktion”

19_Nierenfunktion

Die Nieren sind das Entgiftungsorgan des menschlichen Körpers. Ihre primären Aufgaben sind die Filterung und Ausscheidung von Endprodukten des Stoffwechsels (sog. harnpflichtige Substanzen) und Giftstoffen aus dem Körper durch Bildung des Harns, der über die Harnwege abgeführt und schließlich ausgeschieden wird.

zum Video >>

„Behandlungsmöglichkeiten der ersten Krankenhäuser”

Behandlungsmoeglichkeiten-der-ersten-Krankenhaeuser

Im Zuge der Entstehung der ersten Krankenhäuser stellt sich die Frage welche Behandlungsmöglichkeiten halten diese “Kliniken” vor. Auch diese Frage hat Prof. Dr. Volker Hess, Direktor des Instituts für die Geschichte der Medizin im Rahmen eines Interviews beantwortet.

zum Video >>