Ihre Gesundheit

Gebärmutter

Die Gebärmutter (Uterus) ist ein muskelumgebenes Hohlorgan mit Lage in der unteren weiblichen Bauchhöhle, zwischen Harnblase und Rektum. Sie ist jener Teil der weiblichen Fortpflanzungsorgane, in dem sich bei einer Schwangerschaft die befruchtete Eizelle einnistet, um in etwa 9 Monaten zu einem neuen Menschen heranzureifen.
Die Gebärmutter ist im Normalzustand etwa 8 cm lang und an der Basis 5 cm breit. Sie hat die Form einer auf der Spitze stehenden Birne. Diese Grundform dehnt sich bei einer Schwangerschaft um ein Vielfaches aus, passt sich also dem Wachstum des Fötus an. Sie vergrößert dabei ihr Gewicht von etwa 50 g auf fast ein Kilo und wächst nach vorn sowie nach oben in die Bauchhöhle, wobei sie alle anderen Organe zurückdrängt. Besonders deutlich wird dies bei der Funktion von Magen und Harnblase, die in Ihrem Volumen stark dezimiert werden. Die Schwangere kann üblicherweise nur noch (häufig) kleine Mengen zu sich nehmen und verspürt einen ebenso häufigen Harndrang.

Außerhalb einer Schwangerschaft baut sich die innere, reich blutversorgte Schleimhaut der Gebärmutter, gesteuert von Geschlechtshormonen, im Monatszyklus bis zu einer Dicke von 5 mm auf, um auf das mögliche Einnisten einer befruchteten Eizelle vorbereitet zu sein. Kommt keine Schwangerschaft zustande, wird diese obere Schleimhautschicht zum Ende des Zyklus abgestoßen (Regelblutung, Menstruation).

Video der Woche

„Essen nach dem Herzinfarkt”

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Nach dem Erleben und vor Allem Überleben des Herzinfarkts ändert sich für den Patienten der gesamte Alltag. Dies betrifft selbstverständlich auch die Ernährung. IGTV hat die Ernährungswissenschaftlerin Laura Gross der Verbraucher Initiative e. V. zu den notwendigen Veränderungen in der Ernährung nach diesem einschneidenden Erlebnis befragt.

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„Allergien – Hyposensibilisierung”

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Das Wort Allergie stammt aus dem griechischen und bedeutet soviel, wie Fremdreaktion, d. h. dass der Körper mit einer überschießenden Abwehrreaktion des Immunsystems auf harmlose Umweltstoffe, Allergene genannt reagiert. Diese Reaktion äußert sich oft mit entzündlichen Prozessen einhergehenden Symptomen wie laufende Nase, verstopfte Nase, tränende und juckende Augen.

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„Schuppenflechte (Psoriasis)”

psoriasis

Die Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt zählt zu den häufigsten chronischen Hauterkrankungen. In Deutschland leiden etwa 1,5 Millionen Menschen unter ihr. IGTV hat den Leiter der Klinik für Dermatologie und Allergologie, Vivantes Klinikum Spandau, Prof. Dr. Wolfgang Harth nach den Ursachen dieser Erkrankung befragt.

Für weitere Informationen zur Behandlung von Psoriasis.

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