Ihre Gesundheit

Die Muttermilch

© detailblick - Fotolia.com

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Muttermilch gilt als DIE natürliche Säuglingsnahrung.
Sie wird ab etwa der 16. Schwangerschaftswoche von der Milchdrüse in der Brust gebildet. Die sogenannte Vormilch ist oft noch durchsichtig und kann Spuren von Blut enthalten. Die Milch, die direkt nach der Geburt gebildet wird, das Kolostrum bzw. Erstmilch, enthält wichtige Antikörper, die dem Säugling zur Abwehrstärkung dienen. Innerhalb 5 Tagen nach der Geburt verändert sich das Sekret noch weiter in der Zusammensetzung, und es wird die Muttermilch gebildet, die Zusammensetzung wird entsprechend der altersabhängigen Bedürfnissen des Säuglings angepasst.

Muttermilch besteht zu etwa 87% aus Wasser, 7% aus Kohlenhydraten, 4‘% Fett und 1,5% Eiweiß. Im Gegensatz zu Kuhmilch enthält die Muttermilch des Menschen mehr Kohlenhydrate, dafür aber weniger als die Hälfte Eiweiß. Der höhere Gehalt an Eiweiß der Kuhmilch mit ca. 3,5% ist der Grund, weshalb Säuglinge keine Kuhmilch trinken sollten, da der höhere Eiweißgehalt die noch nicht voll ausgebildeten Nieren des Säuglings schädigen können. Auch von Ziegen- und Schafsmilch wird abgeraten, da diese sogar ca. 3mal so viel Eiweiß enthält.

Das enthaltene Eiweiß enthält u.a. die wichtigen Antikörpern, speziell das Immunglobulin A, das den Säugling bei der Abwehr von Krankheitserregern hilft. Darüber hinaus enthält es auch wichtige Enzyme zur Immunabwehr aber auch zur Fettverdauung.
Natürlich enthält die Muttermilch auch alle wichtigen Mineralien und Vitamine und Antioxidantien (auch hier unterscheiden sich die Zusammensetzungen der verschiedenen Säuger).
Allerdings sind sich Wissenschaftler einig: die menschliche Muttermilch schlechthin gibt es nicht, die Zusammensetzung ist u.a. abhängig von Geschlecht des Babys, Alter und natürlich den Lebens- und Ernährungsgewohnheiten der Mutter.

Wichtige Hormone für die Michproduktion sind Prolaktoin und Oxytocin. Prolaktin fördert nach der Geburt die Milchbildung und verhindert während der Stillzeit einen regulären Zyklus (Laktationsamenorrhö). Die Ausschüttung von Oxytoxin, welches ebenfalls die Milchproduktion anreizt, wird durch die Massage der Brustwarze gefördert, weshalb empfohlen wird in den ersten Tagen nach der Geburt das Neugeborene häufig anzulegen.

In den letzten Jahren wurde viel darüber diskutiert, welchen Einfluss das Stillen auf den Gesundheitszustand und die geistliche Entwicklung des Kindes hat.
Viel verbreitet sind Meinungen, dass das Stillen einen Einfluss auf die Intelligenz des Kindes hat, sowie, dass langes Stillen Übergewicht in älteren Jahren weniger wahrscheinlich macht.
Darüber hinaus soll Stillen auch der Mutter dabei helfen, nach der Geburt zu ihrem ausgangsgewicht zurück zu kehren.
Wissenschaftlich bewiesen ist aber bisher keine der aussagen eindeutig.

Sicher dagegen ist, dass Muttermilch eine günstige und schnellverfügbare Nahrungsquelle für den Säugling ist. Wissenschaftler sprechen bei ihr auch vom einzig bewiesenem „Functional Food“

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Ernährung

„Ernährung und Psyche”

Dass die Psyche sich auf die Verdauung und das Hungergefühl auswirkt kennen die meisten aus eigener Erfahrung. Starke Aufregung kann z.B. zu Durchfall führen, frische Verliebtheit dagegen führt häufig zu Appetitlosigkeit, und Stress kann sich sowohl auf das Hungergefühl und den gesamten Verdauungstrakt auswirken. Während einige in Stresssituationen keinen Hunger verspüren, greifen andere in diesen Situationen häufig zu kalorienreichen Lebensmitteln. Langfristige Stresssituationen können sich weiterhin auf die gesamte Verdauung auswirken. Symptome wie unspezifische Bauchschmerzen, Blähungen, Reizdarmsyndrom und auch Magengeschwüre können von dauerhaftem Stress begünstigt und ausgelöst werden.

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„Niacin (Nicotinsäure)”

Rainer Sturm pixelio.de

Niacin gehört zu den Vitaminen der B-Gruppe und ist wasserlöslich. Niacin ist ein Sammelbegriff für verschiedene vitaminaktive Substanzen. Im Körper kommt es in zwei verschiedenen Formen vor: als Nicotinsäure oder Nicotinamid (auch Nicotinsäureamid). Diese beiden Stoffe werden als Vitamere bezeichnet, was bedeutet, dass sie quantitativ und qualitativ die gleiche Wirkung haben, da sie Stoffwechsel ineinander umwandelt werden können.
In pflanzlichen Zellen kommt das Niacin überwiegend als Nicotinsäure vor, in tierischen Zellen dagegen als Nicotinamid.

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„Ayurveda Ernährung”

Ayurveda wird oft mit ‚Wissen über das Lebens‘ übersetzt. Ayuh bedeutet Leben und Veda Wissen. Ayurveda gilt als ganzheitliches System die Gesundheit des Menschen zu erhalten und Krankheiten zu heilen, wobei die Ernährung eine wesentliche Rolle spielt.

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