Ihre Gesundheit

Vegane Ernährungsweise

Zirka 0,85 Millionen Deutsche ab 14 Jahren gaben 2015 an, dass sie sich vegan ernähren, das entspricht ca. 1,2 Prozent der Bevölkerung.

Vegan heißt, dass sie komplett auf tierische Produkte in der Nahrung verzichten. Darunter zählen nicht nur Fleisch und Fisch, Eier und Milch sowie Produkte daraus, sondern auch alle anderen Lebensmittel und Zusatzstoffe, die aus tierischen Produkten hergestellt wurden. Gelatine zum Beispiel, die aus Tierknochen gewonnen wird, und häufig Verwendung in Süßspeisen und Naschereien findet. Auch Honig ist ein Produkt, das von den meisten Veganern gemieden wird. Weiterhin werden von vielen Veganern Lebensmittel gemieden, die mit Hilfe von tierischen Produkten veredelt wurden. So werden Getränke, die vorerst vegan erscheinen, vom Speiseplan gestrichen. Vor allem bei der Schönung bzw. Klärung von Wein, Bier und Fruchtsaft werden häufig Schönungsmittel tierischen Ursprungs wie Eiklar, Hausenblase (vom Fisch), Kasein (aus Milch) und Speisegelatine verwendet. Einige Hersteller haben auf den vegan Trend schon reagiert, so dass es immer öfter Weine mit dem Vegan-Zeichen im Handel gibt.

GemüseKompliziert wird es, wenn vegan lebende Menschen auch auf Lebensmittel verzichten wollen, bei deren Erzeugung keine Stoffe tierischen Ursprungs eingesetzt werden, hier ist unter anderem der Einsatz von Düngemitteln interessant. Gerade in der ökologischen Landwirtschaft wird Dünger pflanzlichen sowie tierischen Ursprungs wie Hühnerkot, Gülle und Hornprodukten genutzt.
Das zeigt, dass die komplett vegane Ernährung nicht unbedingt einfach umzusetzen ist. Ein Großteil der Vegane verzichtet zusätzlich auf Kleidung und Accessoires, die tierischen Ursprungs sind, so wird weder Pelz oder Leder getragen, auch Daunenjacken und –decken sind für sie tabu.
Die Lebensmittelindustrie hat sich bereits auf die Bedürfnisse der Veganer eingestellt. Nicht nur im Bioladen gibt es Fleischersatzprodukte, sondern auch im Supermarkt wird ein immer größeres Angebot an Fleisch- und Milchalternativen angeboten. Dabei sind es nicht nur die Nischenprodukte, die an den Konsumenten kommen, sondern auch immer mehr Hersteller von eigentlich fleischhaltiger Nahrung bieten daneben neuerdings auch vegane Alternativen an.
Derzeit ist es kein Problem sich trotz veganer Ernährung mit Fast- und Junk Food einzudecken. Das mag sicher einige Veganer freuen und die Umstellung für Neulinge erleichtern, jedoch sollten Veganer sehr bewusst auf ihre Nährstoffversorgung achten und Lebensmittel bewusst kombinieren, um einen Mangel zu vermeiden.
Vor allem die Versorgung mit Vitamin B12 ist bei der strengen veganen Ernährung häufig nicht genügend gesichert. Um die Versorgung zu sichern sollte der B12 Status in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden und gegebenenfalls muss substituiert werden.

Text: Debora Jehkul

Kommentar verfassen

Ernährung

„Ernährung bei grippalem Infekt”

by Claudia Hautumm pixelio.de

Es gibt eine Vielzahl natürlicher Heilmittel, die die Symptome eines grippalen Infekts bzw. einer Erkältung auf verschiedene Art und durch unterschiedliche Inhaltstoffe lindern können.
Schleimlösend und damit die Atemwege befreiend wirken z.B. Extrakte aus Efeu und Eukalyptus und Gewürze wie Anis, Fenchel und Kümmel.

zum Video >>

„Nahrung für das Gehirn”

R by birgitH pixelio.de

Das menschliche Gehirn gilt als die Steuerzentrale des Körpers. In ihm laufen sämtliche Informationen zusammen und werden zu Reaktionen verarbeitet. Es hat vielfältige Aufgaben und ist u.a. dafür verantwortlich, dass der Mensch denken, fühlen, sehen und sich bewegen kann. Essentiell für die optimale Leistungsfähigkeit des Gehirns ist eine gute Durchblutung, die Zufuhr von Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen aus der Nahrung. Ein erheblicher Teil der Nährstoffe wird für den Schutz der Zellen und den Aufbau von Botenstoffen benötigt. Wesentliche Nährstoffe für die reibungslose Funktion sind Wasser, Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Vitamine und Mineralstoffe.

zum Video >>

„Farbstoffe – oft ist weniger mehr”

Geht es um „gefärbte Lebensmittel“ denken Sie vielleicht sofort an grünen Likör oder blaues Eis. Doch solche offensichtlich gefärbten Produkte sind nur besonders farbenfrohe Beispiele. Die meisten der insgesamt 42 zugelassenen Farbstoffe werden dezenter eingesetzt und landen so erheblich häufiger auf dem Teller, als Sie vielleicht denken.

zum Video >>