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Welche Ernährung kann bei einer Krebs-Erkrankung helfen?

TiM Caspary pixelio.de

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Die Entstehung von bösartigen Tumoren ist von drei Faktoren abhängig: dem Alter, der Disposition (erblich bedingte Faktoren) und der Exposition (verschiedene Umweltfaktoren).
Als wesentlicher Umweltfaktor ist die Ernährung zu nennen. Nach wissenschaftlichen Befunden ist die Ernährung mit 35% für die Tumorentstehung in den Industrieländern verantwortlich und somit Spitzenreiter noch vor dem Rauchen von Zigaretten. Das Rauchen von Zigaretten ist mit 30% jedoch zweiter Umweltfaktor. Andere oft vermutete Umwelteinflüsse, wie Lebensmittelzusätze und Umweltverschmutzung haben dagegen vermutlich nur einen geringen Einfluss. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die verschiedenen Komponenten unserer komplexen Ernährung sowohl die Entstehung von Organtumoren begünstigen können, als auch vor Ihrer Entstehung schützen können.

Brandtmarke / pixelio.de

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Schon im letzten Jahrhundert wurde vermutet, dass Wohlstand und der damit einhergehende erhöhte Fleischkonsum mit der Entstehung von Tumoren in Verbindung steht. Auffällig ist, dass z.B. Einwanderer aus Japan oder Afrika, die die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten der US- Amerikaner annehmen, schon in der zweiten Generation das gleiche Tumorrisiko wie diese aufweisen.
Zu den bekannten Substanzen, die bei der Tumorentstehung fördernd wirken, zählen die Mykotoxine. Darunter versteht man Gifte, die von Pilzen, die auf pflanzlichen Lebensmitteln wachsen, gebildet werden. Belastet sein können zum Beispiel Nüsse oder Getreidesorten wie Mais, Reis und Weizen. Schimmelndes Brot sollte keinesfalls verzehrt werden, die Gifte können innerhalb weniger Tage durch Diffusion bis in tieferer Schichten eindringen. Daher sollte das komplette Brot vernichtet werden. Über Futtermittel können die Mykotoxine auch in tierischen Lebensmitteln wie Eier, Milch und Fleisch gelangen.
Neben den Mykotoxinen wirken auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) kanzerogen. Diese entstehen bei Verbrennungsvorgängen, beim Grillen, Braten und Rösten von Lebensmitteln.

Wie komplex die Wirkung von verschiedenen Komponenten der Ernährung ist, zeigt sich besonders am Beispiel der Nitrosamine. Nitrosamine entstehen im Körper unter bestimmten Vorrausetzungen aus Nitrit. Nitrit selbst wird über die Nahrung wenig aufgenommen, Hauptquelle ist Pökelfleisch. Nitrit kann jedoch aus Nitrat gebildet werden, welches wiederum reichlich in pflanzlichen Lebensmitteln wie z.B. Blattsalaten und Kohl zu finden ist. Nitrit selbst ist für Erwachsene nicht gefährlich, kann jedoch im Körper zur Bildung von Nitrosaminen beitragen, welche wiederum kanzerogen wirken. Diese Lebensmittel werden aufgrund ihrer positiven Wirkung jedoch besonders auch zur Krebsprävention empfohlen. Sie sind reich an Vitamin C, Vitamin E, Polyphenolen und Carotinoiden.

© Hallgerd - Fotolia.com

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Carotiniode wie sie in roten und orangen Gemüsesorten wie Karotten und Tomaten kommt eine wichtige Bedeutung bei der Tumorprophylaxe zu. Ebenso verhält es sich mit den antioxidativ wirkenden Vitaminen C und E.
Auch weitere sekundäre Pflanzenstoffe wie sie in z.B. Knoblauch, Kohl, Sojabohnen, Ingwer, Karotten, Sellerie, Zwiebeln und Zitrusfrüchten vorkommen, haben eine Schutzfunktion.

Allgemein gelten die Empfehlungen der Vollwertigen Ernährung mit 5 Portionen Obst oder Gemüse am Tag.
Bei Tumorerkrankten gilt nach neusten Erkenntnissen, die Kohlenhydratzufuhr zu drosseln. Während Gesunde mehr als 50% ihrer Energie (gemessen in kcal/ KJ) mit Kohlenhydraten decken sollten, gilt bei Tumorerkrankten, dass sie weniger als 50% Ihres Energiebedarfs über Kohlenhydrate decken sollten.

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Ernährung

„Pantothensäure (Vitamin B5)”

Vitamine & Vitamintabletten © cirquedesprit - Fotolia.com

Die Pantothensäure gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen der B- Gruppe, in deutschland findet man auch häufig die Bezeichnung: Vitamin B5. Sie gehört zu den eher später entdeckten Vitaminen.
Die Pantothensäure ist das einzige Vitamin, das in seiner Strukturformel keine Ringbindung aufweist. Nach der Gesellschaft für Ernährung und Ernährungsmedizin ist es eines der Vitamine, bei denen über den ganzen Lebenzeitraum bei Männern und Frauen eine leichte defizitäre Versorgung (gemessen an den Referenzwerten für die Nährstoffversorgung) zu beobachten ist.

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„Kräuter und Gewürze”

Kräuter

Im weiten Sinne werden unter dem Begriff Gewürze alle Zutaten zusammengefasst, die vorwiegend wegen ihrer geschmacksgebenden Eigenschaft eingesetzt werden. Darunter fallen neben den Gewürzen im engeren Sinne auch Kräuter, Salz, verschiedene Mixturen, Genusssäuren und Aromastoffe.
Im engeren Sinne fasst man unter dem Begriff Gewürze die trockenen Teile der Pflanze (z.B. Wurzeln, Samen, Rinden und Früchte) zusammen. Typische Gewürze sind z.B. Pfefferkörner, Zimt, Ingwer.

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„Superfoods”

Bowls of various superfoods on old blue background. Top view

Superfoods sind derzeit in aller Munde. Egal ob Rohköstler, Veganer, Sportler oder die sogenannten Foodies, alle schwören auf Superfoods. Sie haben den Ruf reich an wohltuenden Nährstoffen zu sein und sollen somit der Gesundheit und der Vitalität zuträglich sein, schön und jung sollen sie außerdem machen. Ganz allgemein werden unter dem Begriff jene Lebensmittel zusammen gefasst, die einen überdurchschnittlichen Nähr- und Inhaltstoffgehalt aufweisen. Eine rechtlich bindende Definition für Superfood gibt es bisher jedoch keine.

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