Ihre Gesundheit

Osteoporose

Die Osteoporose bezeichnet eine Skeletterkrankung, bei die Knochenregeneration gestört ist.
Normalerweise wird altes Knochengewebe ständig abgebaut und durch neues ersetzt. Gesteuert wird dieser Vorgang durch verschiedene Hormone. Bei der Osteoporose wird mehr Knochengewebe abgebaut als neu gebildet was zu einer Verringerung der Knochendichte und einem Verlust an Knochensubstanz führt. Die Folge sind poröse Knochen, die leichter brechen.
Frauen sind deutlich häufiger (80%) betroffen als Männer (20%). Als Folge der hormonellen Umstellung nach der Menopause beschleunigt sich ihr Knochenschwund zusätzlich.

Richtige Ernährung und regelmäßige Bewegung können den Knochenschwund bzw. das weitere Fortschreiten der Krankheit weitgehend verhindern. Besonders wichtig ist die Aufnahme von Kalzium und Vitamin D, die als Knochenbausteine gelten. Vitamin D sorgt für die Aufnahme des Kalziums aus dem Darm ins Blut und für dessen Einlagerung in die Knochen. Es wird unter der Einwirkung von Sonnenlicht in der Haut gebildet weshalb ein regelmäßiger Aufenthalt an der frischen Luft auch für die Knochengesundheit wichtig ist.

Die Osteoporose verursacht nach neueren Schätzungen Kosten in Milliardenhöhe und ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) die am meisten unterschätzte und vernachlässigte Gesundheitsstörung unserer Zeit.

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