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12. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit

Auf dem „Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit” diskutieren jedes Jahr Klinikmanager, Gesundheitsunternehmer, Wissenschaftler, Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Vertreter von Politik über die Entwicklung der Branche.

vom 27. bis 29. Mai 2009 in Berlin

Jedes Jahr findet in Berlin einer der weltweit größten Gesundheitskongresse statt, auf dem Klinikmanager, Gesundheitsunternehmer, Wissenschaftler, Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Vertreter von Politik und Verbänden drei Tage lang über die wichtigen Themen der Branche diskutieren.

Das Besondere an der Veranstaltung ist, dass hier all jene Akteure der Branche zusammenkommen, die sonst als zerstritten gelten. So vereint die Veranstaltung den „Deutschen Pflegekongress“, den Managementkongress „Krankenhaus Klinik Rehabilitation“und das „Deutsche Ärzteforum“ unter einem Dach. Verschiedene parallele Foren und der Ausstellungs- und Workshopbereich ergänzen das umfangreiche Angebot.

Rund 500 Referenten informierten und diskutierten mit den insgesamt 7870 Teilnehmern die neuesten Trends in der Gesundheitsbranche. Dabei kam es an allen drei Tagen zu lebhaften Diskussionen z.B. über die Neuordnung der Gesundheitsberufe, die Rationierung in der Medizin, die Auswirkungen der Finanzkrise, und darüber, wie man das Leben im Alter verbessern kann.

Die Konferenz eingeleitet hatte Prof. Dr. Bert Rürup, früher Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Er betonte: „Trotz aller Kritik gehört das deutsche Gesundheitssystem zu den leistungsfähigsten der Welt“ und sah „die Branche aufgrund seiner relativ geringen Exportabhängigkeit sogar als konjunkturpolitischer Stabilisator.“

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt beantwortet Fragen zur Zukunft von Gesundheitsversorgung und

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt nutzte die Eröffnungsveranstaltung um eine Zwischenbilanz zu Gesundheitsfonds und Honorarreform zu ziehen und Fragen zur Zukunft von Gesundheitsversorgung und Pflege zu beantworten.

Im Anschluss gab Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan die Sieger des Wettbewerbs „Gesundheitsregionen der Zukunft“ bekannt, die jeweils fünf Millionen Euro für die Realisierung ihres Projektes erhalten. Bereits im letzten Jahr wurden 20 Vorhaben ausgezeichnet, die finanzielle Unterstützung für die Konzeptentwicklung erhielten. In der jetztigen zweiten Phase – der Realisierungsphase – werden solche Regionen besonders gefördert, „die das Potenzial besitzen, in selbst gewählten Innovationsfeldern der Gesundheitswirtschaft eine starke Innovations- und Wirtschaftskraft zu entfalten.“

Krönender Abschluss des großen Gesundheits-Gipfeltreffens war am Freitag der „Tag der niedergelassenen Ärzte“, zu dem die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) erstmals auf den Hauptstadtkongress geladen hatte.


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[Text: SW | Foto © Uwe Völkner / Fotoagentur Fox]

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