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Moderne Lidoperation

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Schlupflider und Tränensäcke sind ebenso unschön wie unnötig. Wir zeigen, wie man dem Alterungsprozess der Augenpartie entgegensteuern kann.

Die plastische Chirurgie hat eine etwa 200-jährige Geschichte. Das Fachgebiet, welches zunächst als rein anatomische Wiederherstellung von Gesicht und Körpergliedern nach Unfällen oder Krankheiten begann, hat sich neben diesen Grundaufgaben auch kontinuierlich in Richtung ästhetische Chirurgie („Schönheitsoperation”) weiter entwickelt. Hier sind gerade in jüngster Zeit mit innovativen Verfahren viele neue Möglichkeiten aufgezeigt und bestehende Methoden perfektioniert worden.

Dr. Gerd-Friedrich Westphal von der Meoclinic, Berlin-Mitte, ist Experte für Eingriffe am Augenlid. Im Filmbeitrag zeigt er die anatomischen Ursachen für Schlupflider und Tränensäcke.

Diese unerwünschten Veränderungen sind Folge einer partiellen Gewebeschwäche der inneren Augenhöhlenauskleidung (Septum Orbitale). Schützendes Fettgewebe, das eigentlich zur elastischen Lagerung des Augapfels dient, dringt durch diese Pforten nach vorn und drückt die Augenmuskulatur mit nach außen.
Dr. Westphal hat eine neuartige Operationsmethode entwickelt, bei der die ursprüngliche Anatomie neu entsteht. Überschüssiges Fettgewebe wird aus der Augenhöhle entfernt, die ursächlichen Bruchpforten werden verschlossen. Die Augenhöhlenauskleidung wird neu fixiert und die Augenmuskulatur durch eine Naht in ihre ursprüngliche Position gehoben.

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