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instabile Schulter

Hierbei hat das Schultergelenk keine sichere Führung mehr, es „schwimmt“. Der Oberarmkopf bleibt bei der Bewegung des Armes, vor allem unter Belastung, nicht mehr in der Gelenkpfanne zentriert, sondern wandert.

Ursachen

Es werden zwei Formen der Instabilität unterschieden: Die unfallbedingte Instabilität entsteht durch eine Verrenkung (Luxation, „Auskugeln“) der Schulter, die bei wiederholten Verrenkungen in ein chronisches Stadium übergehen kann.

Bei der zweiten Form, der angeborenen Instabilität, ist das gesamte Stützgewebe des Körpers schwach und entsprechend sind die Kapsel und Bänder des Schultergelenkes lax und weit.

Symptome

Spürbar wird die Instabilität durch Schmerzen unter Belastung. Häufig kommt ein unsicheres Gefühl hinzu, mit Angst vor einer Verrenkung beim Anheben des Armes zur Seite und gleichzeitiger Außendrehung.

Therapie

Zur Stabilisierung des gesamten Schultergelenkes und zur Stärkung der Schultergürtel- und Schulterblattmuskulatur sollte ein spezielles Krafttraining unter physiotherapeutischer Anleitung durchgeführt werden, ergänzt durch Übungen in Eigenregie.
Im Falle einer chronischen Instabilität mit wiederholten Verrenkungen oder bei der ersten Luxation beim jungen Menschen ist eine Operation sinnvoll. Dabei wird die Gelenklippe (Labrum) wieder am Pfannenrand angenäht und die überdehnten Bänder werden gestrafft. Der Eingriff erfolgt auf minimal-invasivem, arthroskopischem Wege.

Dieser Artikel ist entstanden in Zusammenarbeit mit Praxis Dr. Dirk Jung

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