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		<title>Clemens Freiherr von Pirquet (1874 -1929)</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 22:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie der Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn heute von einer Allergie gesprochen wird, können wohl die meisten von uns zumindest grob beschreiben, was dieser Begriff in der Medizin bedeutet: Eine überempfindliche, oft entzündliche Reaktion unseres Immunsystems auf in bzw. an den Körper gelangte Substanzen, die eigentlich nicht gesundheitsschädlich sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn heute von einer Allergie gesprochen wird, können wohl die meisten von uns zumindest grob beschreiben, was dieser Begriff in der Medizin bedeutet: Eine überempfindliche, oft entzündliche Reaktion unseres Immunsystems auf in bzw. an den Körper gelangte Substanzen, die eigentlich nicht gesundheitsschädlich sind. Die grundlegenden Erkenntnisse über die biologischen Vorgänge bei derartigen Reaktionen gewonnen und wissenschaftlich validiert zu haben, ist der Verdienst des österreichischen Kinderarztes und Hochschullehrers Clemens von Pirquet. Er ist es, der hierfür den Begriff Allergie (entlehnt aus dem Griechischen allos = anders und ergon = Funktion, Tat) prägte und in der Medizinlehre populär machte.</p>
<p>Clemens Peter Freiherr von Pirquet wird am 12. Mai 1874 in Hirschstetten bei Wien geboren; er entstammt einer kinderreichen Adelsfamilie mit Großgrundbesitz, der Vater ist Abgeordneter im österreichischen Parlament. Nach dem Abitur in Wien (1892) beginnt er auf Wunsch der Mutter zunächst ein Theologiestudium in Innsbruck, wechselt aber bereits im Jahr darauf nach Leuven (Belgien), um sich der Philosophie zu widmen. Hier legt er 1894 die Magisterprüfung ab, kehrt nach Wien zurück und beginnt, ermuntert durch seinen Schwager, einen Chirurgen, gegen den Willen seiner Eltern erneut ein Studium: Humanmedizin. Sein Studienweg führt ihn von Wien über Königsberg nach Graz, wo er 1900 zum Dr. med. promoviert. Interessenschwerpunkte seiner Studien sind Infektionskrankheiten und die sich gerade als eigenes medizinisches Fachgebiet etablierende Pädiatrie (Kinderheilkunde). Die anschließende praktische Fortbildung zum Kinderarzt erfolgt zunächst an der Berliner Charité; in diesem Krankenhaus besteht seit 1894 eine der ersten Kinderkliniken in Deutschland, geleitet von Otto Heubner (1843 &#8211; 1926).</p>
<div id="attachment_13691" class="wp-caption alignleft" style="width: 219px"><a rel="attachment wp-att-13691" href="http://www.ihre-gesundheit.tv/historie-der-medizin/clemens-freiherr-von-pirquet-1874-1929/attachment/pirquet/"><img class="size-full wp-image-13691" title="Pirquet" src="http://www.ihre-gesundheit.tv/wp-content/uploads/2012/02/Pirquet.jpg" alt="" width="209" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Clemens Freiherr von Pirquet</p></div>
<p>Ende 1901 kehrt Pirquet nach Wien zurück und setzt die pädiatrische Fortbildung an der Kinderklinik im St. Anna-Spital fort. Sein dortiger Lehrer ist Theodor Escherich (1857 -1911; als Bakteriologe zu Weltruhm gelangt, nach ihm ist eine Gruppe von Darmbakterien, escherichia coli benannt, sind kürzlich bei der EHEC-Epidemie relevant gewesen). Escherich erkennt und fördert den Forscherdrang des jungen Kollegen. Bereits 1903 legt Pirquet seine frühen Erkenntnisse zu Infektionen und Immunisierung in einem Thesenpapier („Zur Theorie der Infektionskrankheiten“) der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien vor.</p>
<p>1906 prägt Pirquet den neuen Begriff Allergie: Er sagt, dass bei wiederholtem Kontakt mit einem Allergen bzw. Antigen eine Reaktion mit dem spezifischen Gegenstoff (Antikörper) hervorgerufen wird; diesen gesamten veränderten Reaktionsablauf des Körpers nennt er Allergie. 1907 folgt die Entwicklung einer Methode zur Früherkennung einer Infektion mit dem Tuberkuloseerreger: der Tuberkulin-Hauttest, später auch als Pirquet-Reaktion bezeichnet. Die Dokumentation hierüber ist Grundlage seiner Habilitation 1908, er wird sogar mehrfach für den Medizin-Nobelpreis vorgeschlagen.</p>
<p>Kurz darauf folgt Pirquet einem Ruf der John-Hopkins-Universität in Baltimore / USA und lehrt dort zwei Jahre lang Kinderheilkunde. Als er 1910 nach Europa zurückkehrt, ist seine Arbeitsstation zunächst der Lehrstuhl für Pädiatrie in Breslau (heute Wroclaw, Polen), doch wenige Monate später stirbt in Wien sein Lehrer und Mentor Theodor Escherich, der zuletzt den Neubau einer Universitäts-Kinderklinik im Allgemeinen Krankenhaus auf den Weg gebracht hatte. Daher bietet man nunmehr Pirquet die ärztliche Leitung dieser neuen Klinik und des universitären Lehrbetriebes an; er folgt diesem Ruf, kommt erneut nach Wien und leitet die Klinik über 16 Jahre lang.</p>
<p>Zu den Neuerungen, die Pirquet in dieser Zeitspanne anschiebt, gehören die Einrichtung einer heilpädagogischen Abteilung mit Freiluftstation für tuberkulosekranke Kinder und die Aufwertung der Krankenpflege in der medizinischen Versorgung: Ab 1924 müssen angehende Mediziner an seiner Klinik zusätzlich ein Praktikum in Krankenpflege ableisten. Außerdem entwickelt er ein neuartiges Ernährungskonzept (das so genannte NEM-System, NEM = Nähreinheit Milch). Kurz nach Ende des ersten Weltkrieges (1919 -1921) organisiert Pirquet mit seinen guten Kontakten zur amerikanischen Kinderhilfsorganisation eine groß angelegte Nahrungs-Grundversorgung für unterernährte Kinder in Österreich.</p>
<p>Seine Reputation und Beliebtheit sind inzwischen so groß geworden, dass man ihn 1928 sogar für die Nachfolge im Amt des österreichischen Bundespräsidenten ins Gespräch bringt. Doch entgegen aller beruflicher Erfolge und Anerkennung gestaltet sich sein Privatleben zuletzt offenbar tragisch, denn Clemens Freiherr von Pirquet begeht am 28. Februar 1929 gemeinsam mit seiner vermutlich depressiven und medikamentenabhängigen Frau Selbstmord durch Vergiftung mit Zyankali. Die Grabstätte des Paares findet sich auf dem Wiener Zentralfriedhof. Seine Verdienste werden in der heutigen Zeit u.a. durch die Vergabe von Medizinpreisen (die Clemens-von-Pirquet-Medaille der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie sowie des Pirquet-Preises der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde) gewürdigt.</p>
<p>Text: Alexander Strauch</p>
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		<title>PIP Brustimplantate – welche Risiken bestehen für die Patientinnen?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 04:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost Küster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medical-News]]></category>
		<category><![CDATA[Brustimplantat]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Gerd Westphal]]></category>
		<category><![CDATA[Meoclinic]]></category>
		<category><![CDATA[Plastische/Ästhetische Chirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[Westphal]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Wochen herrscht helle Aufregung und große Verunsicherung bei hunderttausenden Frauen im In- und Ausland, die in den letzten zehn Jahren ein Brustimplantat erhalten haben. Im Mittelpunkt des Skandals steht die mittlerweile insolvente französische Firma P.I.P.(Poly Implant Prothese), die ihre Implantatkissen statt mit dem für medizinische Zwecke zugelassenen Silikongel mit viel billigerer Industrieware gefüllt hat. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen herrscht helle Aufregung und große Verunsicherung bei hunderttausenden Frauen im In- und Ausland, die in den letzten zehn Jahren ein Brustimplantat erhalten haben. Im Mittelpunkt des Skandals steht die mittlerweile insolvente französische Firma P.I.P.(Poly Implant Prothese), die ihre Implantatkissen statt mit dem für medizinische Zwecke zugelassenen Silikongel mit viel billigerer Industrieware gefüllt hat. Zu den Gefahren, die von derartigen Implantaten ausgehen können, hat das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Dezember 2011 eine warnende Empfehlung veröffentlicht und diese inzwischen mehrfach ergänzt und erweitert. Den aktuellen Stand der Empfehlungen können Sie <a href="http://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/riskinfo/empfehlungen/Silikon_Brustimplantate_PIP.html">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Bundesweit sind Patientinnen von den mangelhaften Implantatskissen betroffen, die genaue Anzahl ist noch nicht bekannt.  IGTV möchte die Verunsicherung dieser und anderer Patientinnen verringern und hat den renommierten plastischen Chirurgen Gerd Friedrich Westphal (Meoclinic Berlin) zu einem Interview gebeten.</p>
<div id="attachment_13770" class="wp-caption alignleft" style="width: 149px"><a href="http://www.ihre-gesundheit.tv/?attachment_id=13770"><img class="size-full wp-image-13770" title="westphal.gf_-139x150" src="http://www.ihre-gesundheit.tv/wp-content/uploads/2012/01/westphal.gf_-139x150.jpg" alt="Gerd Westphal" width="139" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Gerd Westphal</p></div>
<p><strong>Wie kann eine Patientin in Erfahrung bringen, ob Sie ein PIP Kissen implantiert bekommen hat?</strong></p>
<p>Regelhaft erhalten Patientinnen nach ihrer Brustvergrößerung von ihrem Arzt/Klinik einen Implantatspass, in diesem sind die herstellende Implantatsfirma und Daten zu Größe, individueller Ausführung, Referenz- und Chargennummern notiert. Sollte dieser Pass verloren gegangen sein, sind diese Daten in den Kliniken und bei den Ärzten in den sogenannten Implantats-, OP-Büchern und OP-Berichten für 30 Jahre aufgehoben und können dort abgerufen werden.</p>
<p><strong>Welche Gefahren bestehen für die Betroffenen falls das Silicon aus dem Kissen austritt und sich im Körper verteilt?</strong></p>
<p>Die körpereigene bindegewebige Kapsel, die sich nach der Implantation um das Implantat bildet, ist die erste biologische &#8220;Barriere&#8221; für ausgetretenes Silikon und würde den Übertritt in den Organismus aufhalten. In dieser &#8220;Hülle&#8221; könnten Flüssigkeiten, ob nun freies Silikon oder auch Zellreaktionen, als eine Art Abwehrmaßnahme des Körpers, sich sammeln. Diese sind natürlich interessant zytologisch zu analysieren, um das fragliche &#8220;nicht konforme&#8221; Silikon der Firma PIP und dessen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus besser beurteilen zu können. Aufgrund der Tatsache, dass die PIP Implantate mit einem für den Bau vorgesehenen Silikon gefüllt sind gilt es hier zu beachten, welche Vergiftungen dieses Material auslösen kann.</p>
<p><strong>Was sind die Symptome?</strong></p>
<p>Durch eine digitale Sonographie und MRT im Vorstadium des Implantatswechsel sind Risse im Implantat und diese &#8220;Verhaltungen&#8221; aufzuspüren und bei der Operation dann für eine Untersuchung zu gewinnen. Das Gleiche gilt für die eigentliche bindegewebige Kapsel und das umliegende Gewebe. Falls das Silikon aus der Kapsel ausgetreten ist, stellt das Lymphsystem und die Lymphknoten der Achsel die nächste Barriere dar. Somit sollten diese im Vorstadium ebenso kontrolliert werden.</p>
<div id="attachment_13768" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.ihre-gesundheit.tv/?attachment_id=13768"><img class="size-medium wp-image-13768" title="Brustimplantat...         © fffranz - Fotolia.com" src="http://www.ihre-gesundheit.tv/wp-content/uploads/2012/01/Brustimplantate-2-300x225.jpg" alt="Brustimplantat... © fffranz - Fotolia.com" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Brustimplantat...         © fffranz - Fotolia.com</p></div>
<p>Allein in Deutschland werden jährlich über 25.000 Brustimplantate eingesetzt. Doch was sind die Gründe, die so viele Frauen zu einer Brustoperation motivieren? Es gibt zwei Kategorien, nämlich einmal die medizinische begründete (indizierte) Notwendigkeit einer Brustoperation, und andererseits die rein ästhetisch-kosmetisch begründete Veränderung (zumeist eine Vergrößerung) der weiblichen Brüste. Fallzahlen aus der medizinischen Praxis zeigen ein Verhältnis von 1:4; anders ausgedrückt sind etwa 80 Prozent aller Brustoperationen kosmetischer Natur und nur 20 Prozent Wiederherstellungschirurgie, wenn etwa im Rahmen einer Brustkrebs-OP die betroffene Brust ganz oder teilweise entfernt werden musste bzw. deformiert wurde.</p>
<p>Der weitaus größte Teil der Frauen aber, die Brustimplantate einsetzen lassen tut dies, weil sie mit dem Aussehen ihrer Brüste schlicht und einfach unzufrieden sind. Möglicherweise erscheinen Ihnen Ihre Brüste insgesamt zu klein, so dass das Selbstwertgefühl darunter leidet. Auch mehr oder weniger stark unterschiedlich geformte Brüste können ein Grund für den Wunsch nach optischer Korrektur sein, ebenso eine Veränderung der Brüste nach Schwangerschaft und Stillen.</p>
<p>In jedem Fall ist auch bei Verwendung einwandfreier Materialien- eine solche Veränderung von Volumen und Kontur der weiblichen Brust immer ein erheblicher operativer Eingriff unter Vollnarkose, der in das medizinische Fachgebiet der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie fällt, mit den entsprechenden Risiken.</p>
<div id="attachment_13769" class="wp-caption alignleft" style="width: 289px"><a href="http://www.ihre-gesundheit.tv/?attachment_id=13769"><img class="size-medium wp-image-13769" title="...eine tickende Zeitbombe???      © Scheidle-Design - Fotolia.com" src="http://www.ihre-gesundheit.tv/wp-content/uploads/2012/01/Brustimplantate-1-279x300.jpg" alt="...eine tickende Zeitbombe??? © Scheidle-Design - Fotolia.com" width="279" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">...eine tickende Zeitbombe???      © Scheidle-Design - Fotolia.com</p></div>
<p><strong>IGTV wollte weiter von Gerd Friedrich Westphal in Erfahrung bringen, wie sich eine interessierte Patientin im Vorfeld informieren und schützen kann, um durch den geplanten Eingriff ein möglichst geringes Risiko zu tragen?</strong></p>
<p>Mit Silikongel gefüllte Brustimplantate gehören zu den meist untersuchten Medizinprodukten (mit mehr als 3.000 von Experten geprüften und publizierten Studien, einschließlich epidemiologischer Studien, die die sichere Verwendung der Implantate bestätigen). Im Juni 2011 gab die FDA für Kliniker und Wissenschaftler einen Bericht über aktuelle Ergebnisse zur Sicherheit von Silikongel‐gefüllten Brustimplantaten heraus. Dieser Report bestätigte die Sicherheit und Effektivität von Gel‐gefüllten Brustimplantaten bei vorschriftsgemäßem Gebrauch. Für die Wahl des geeigneten Arztes für eine Brustvergrößerung sollten sich die Patienten genügend Zeit nehmen. Voraussetzung für ein zufrieden stellendes Operationsergebnis ist die Wahl eines entsprechend ausgebildeten Facharztes. Ich rate dringend zur Wahl eines Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie.</p>
<p>„Schönheitschirurg“ reicht nicht !!</p>
<p>Der Plastische und Ästhetische Chirurg ist ein anerkannter Facharzt, der nach Abschluss seines Medizinstudiums eine sechsjährige Weiterbildung absolviert hat. In dieser Zeit muss er selbstständig etwa 600 Operationen vornehmen und mehrere Prüfungen bestehen. Nach diesen praktischen Erfahrungen und theoretischen Weiterbildungen muss der Arzt die Facharztprüfung an der jeweiligen Landesärztekammer ablegen. Erst dann erhält er offiziell den Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurge“ (aktuell wird auch der auslaufende Titel „Facharzt für Plastische Chirurgie“ geführt, dessen Weiterbildung vergleichbar war) und damit für Sie, den Patienten, den eindeutigen Nachweis einer umfassenden Ausbildung. Nur der Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ (bzw. „Facharzt für Plastische Chirurgie“) ist geschützt. Andere Bezeichnungen wie „Kosmetischer Chirurg“, „Schönheitschirurg“ oder  „Ästhetischer Chirurg“ sind keine geschützten Titel und können von jedem Arzt geführt werden. Über ihre Aus- bzw. Weiterbildung sagen sie nichts aus.</p>
<p>Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie findet man bei:</p>
<p>Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen</p>
<p>Langenbeck-Virchow-Haus</p>
<p>Luisenstraße 58-59, 10117 Berlin</p>
<p>Fon: 030 / 28 00 44 50</p>
<p>Fax: 030 / 28 00 44 59</p>
<p><a href="http://www.dgpraec.de">www.dgpraec.de</a></p>
<p><a href="mailto:info@dgpraec.de">info@dgpraec.de</a></p>
<p>Text:   Alexander Strauch</p>
<p>Interview: JK</p>
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		<title>Allergien vermeiden von Anfang an – mit richtiger Ernährung!</title>
		<link>http://www.ihre-gesundheit.tv/ernaehrungstipp/allergien-vermeiden-von-anfang-an-mit-richtiger-ernaehrung/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 23:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährungstipp]]></category>
		<category><![CDATA[Allergien]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Jahre wurde werdenden Müttern, deren ungeborenes Kind ein erhöhtes Atopierisiko   (Wahrscheinlichkeit einer Immunstörung wie Allergien und Neurodermitis) aufweist, zum Verzicht auf Nahrungsmittel geraten, die ein hohes Allergiepotential haben. 

Laut DGE ist dies allerdings nicht mehr aktuell, da es keine Belege dafür gibt, dass das Meiden der Allergene das Atopierisiko senkt. Vor allem vor dem Verzehr von Fisch in der Schwangerschaft wurde oftmals abgeraten; nach neuesten Erkenntnissen aber soll Fisch sogar eine protektive (schützende) Wirkung haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_13761" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px"><img src="http://www.ihre-gesundheit.tv/wp-content/uploads/2012/02/©-detailblick-Fotolia.com_-204x300.jpg" alt="© detailblick - Fotolia.com" title="healthy food pregnant woman" width="204" height="300" class="size-medium wp-image-13761" /><p class="wp-caption-text">© detailblick - Fotolia.com</p></div>Viele Jahre wurde werdenden Müttern, deren ungeborenes Kind ein erhöhtes Atopierisiko (Wahrscheinlichkeit einer Immunstörung wie Allergien und Neurodermitis) aufweist, zum Verzicht auf Nahrungsmittel geraten, die ein hohes Allergiepotential haben. Laut DGE ist dies allerdings nicht mehr aktuell, da es keine Belege dafür gibt, dass das Meiden der Allergene das Atopierisiko senkt. Vor allem vor dem Verzehr von Fisch in der Schwangerschaft wurde oftmals abgeraten; nach neuesten Erkenntnissen aber soll Fisch sogar eine protektive (schützende) Wirkung haben.</p>
<p>Damit gelten für alle Schwangeren die gleichen Ernährungsempfehlungen.</p>
<p>Sollte die Mutter selbst an einer Nahrungsmittelallergie leiden, sollte sie sich mit Ihrem Arzt besprechen, um mögliche Mangelerscheinungen beim Ungeborenen zu vermeiden.<br />
Generell gilt für Schwangere, auf eine ausreichende Versorgung mit allen relevanten Nährstoffen zu achten, der Kalorienbedarf allerdings steigt in der Schwangerschaft nicht im gleichen Verhältnis wie der Nährstoffbedarf. Sinnvoll ist es daher, Lebensmitteln mit einer hohen Nährstoffdichte den Vorzug zu geben; greifen Sie also zu Lebensmitteln, die viele der relevanten Nährstoffe aber verhältnismäßig wenig Kalorien besitzen. Zu nennen wären etwa Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, außerdem Milchprodukte, Fisch und mageres Fleisch.</p>
<p>Besonders müssen Schwangere auf eine ausreichende Versorgung mit Folsäure, Jod und Kalzium achten, zum Ende der Schwangerschaft sollten zudem die Eisenwerte kontrolliert werden.<br />
Für das Neugeborene empfiehlt sich zuallererst die Ernährung mit Muttermilch: In dieser sind alle für das Kind wichtigen Nährstoffe enthalten. Zudem nimmt das Baby über die Muttermilch auch Antikörper (Immunglobuline) zu sich, die das Immunsystem auf natürliche Weise gleich von Beginn an stärken.  Es wird empfohlen, die ersten vier bis sechs Lebensmonate rein über die Muttermilch zu füttern, danach erst kann zusätzlich Beikost gegeben werden. Untersuchungen haben ergeben, dass das Risiko, an Zöliakie (Unverträglichkeit des  Klebereiweißes Gluten in vielen Getreidearten) zu erkranken sich für Babys verringert, wenn diese noch während der Stillzeit Beikost mit glutenhaltigem Getreide bekommen.</p>
<p>Ist das Stillen nicht möglich, sollte bei Risikokindern in den ersten Monaten die Ernährung  mit hydrolysierter (hypoallergener) Säuglingsnahrung erfolgen, von Beikost auf Sojabasis ist dagegen abzuraten. Insgesamt kann auf Grund der neuen Erkenntnisse aber gesagt werden, dass die Ernährung eine weniger große Rolle beider Allergieentwicklung spielt, als man noch vor einigen Jahren dachte.</p>
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		<title>allergisches Asthma</title>
		<link>http://www.ihre-gesundheit.tv/koerper/allergisches-asthma/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrauch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erkrankungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Atemwege]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff Asthma ist griechischen Ursprungs (wörtlich etwa: „schweres Atmen“) und bezeichnet eine entzündliche Erkrankung der Atemwegswände, besonders der feinen Verästelungen (Bronchien) mit meist lang andauerndem (chronischem) Verlauf. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff Asthma ist griechischen Ursprungs (wörtlich etwa: „schweres Atmen“) und bezeichnet eine entzündliche Erkrankung der Atemwegswände, besonders der feinen Verästelungen (Bronchien) mit meist lang andauerndem (chronischem) Verlauf.</p>
<p>Bei einem Asthmaanfall führt ein äußerer Reiz zu einer Verkrampfung der Bronchialmuskulatur, begleitet von einer übermäßigen Produktion zähen Schleims. Auf diese Weise kommt es zu einer Verengung der Atemwege (Bronchospasmus) mit Husten, Engegefühl in der Brust und akuter Atemnot, die lebensbedrohliche Ausmaße annehmen kann. Vor allem die Ausatmung ist massiv beeinträchtigt und häufig von einem pfeifenden Geräusch begleitet. Die Betroffenen können in Panik geraten. Typisch für das Leiden ist auch das Fehlen jeglicher Symptome in der beschwerdefreien Zeit. In Deutschland ist Asthma bronchiale die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern; etwa zehn Prozent sind betroffen, Jungen etwa doppelt so häufig wie Mädchen. Unter den Erwachsenen finden sich hierzulande immerhin noch etwa 5 Prozent Asthmatiker.</p>
<div id="attachment_13647" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-13647" href="http://www.ihre-gesundheit.tv/koerper/allergisches-asthma/attachment/pollen-wolfgang-colditz_pixelio-de/"><img class="size-medium wp-image-13647" title="Pollen-Wolfgang Colditz_pixelio.de" src="http://www.ihre-gesundheit.tv/wp-content/uploads/2012/02/Pollen-Wolfgang-Colditz_pixelio.de_-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein häufiges Allergen: Birkenpollen  Foto: Wolfgang Colditz/pixelio.de</p></div>
<p>In der medizinischen Praxis wird zwischen <em>allergischem</em> und <em>nicht-allergischem</em> Asthma unterschieden, wobei diese Einteilung auf die Substanzen oder Vorgänge abzielt, die bei den Betroffenen individuell einen Asthmaanfall hervorrufen. Beim hier zu erörternden <em>allergischen</em> Asthma besteht eine Überempfindlichkeit gegen einen oder mehrere Stoffe bzw. Stoffgruppen; diese kann erblich bedingt oder erworben sein. Das irritierte Immunsystem des Körpers bekämpft Substanzen, die zumeist nicht schädlich für den Organismus sind und somit nicht angegriffen werden müssten (sog. Allergene). Typische Beispiele für solche Allergene in der Atemluft sind Tierhaare und -Speichel, Schimmelpilzsporen, Ausscheidungen der Hausstaubmilbe, Vogelfedern, Blüten- und Gräserpollen sowie Aromate (Parfüme, Lösungsmittel) und Feinstaub; doch auch die natürlichen oder zugesetzten Inhaltsstoffe mancher Lebensmittel können allergische Asthmaanfälle auslösen. Bei den meisten Asthmatikern zeigen sich erhöhte Werte von Immunglobulin E (IgE). IgE ist ein Antikörper, der eigentlich der Immunabwehr dient, jedoch auch an allergischen Reaktionen beteiligt ist.</p>
<p>Somit stellt allergisches Asthma eine mögliche Symptomform als allergische Reaktion des Körpers auf bestimmte allergene Substanzen dar, doch beileibe nicht die einzige: Häufig manifestiert sich allergisches Asthma zusammen mit anderen allergischen Reaktionen wie Pollenallergie („Heuschnupfen“) oder Reaktionen der Haut bzw. des Magen-Darmtraktes bei Lebensmittelallergien. In der Mehrzahl der Fälle zeigt sich allergisches Asthma im Kindes- und Jugendalter; ein erstmaliges Auftreten im Erwachsenenalter kommt wesentlich seltener vor. Dann ist es zumeist berufsbedingt, durch lang anhaltenden, wiederkehrenden Kontakt mit bestimmten Substanzen (Mehlstaub, Holzstaub, Zementstaub, Nickel, Lösungsmittel u.a.). Üblicherweise zeigen sich die asthmatischen Atembeschwerden bereits wenige Minuten nach dem Kontakt mit dem Allergen (Sofortreaktion). Seltener ist das Auftreten der Symptome erst nach mehreren Stunden (Spätreaktion).</p>
<p>Der behandelnde Arzt diagnostiziert ein Asthmaleiden nach der geschilderten Symptomatik, durch Abhören des Brustraumes auf typische Verengungsgeräusche und er wird verschiedene Lungenfunktionstests durchführen. Zudem müssen andere Atemwegserkrankungen mit teils ähnlichen Symptomen ausgeschlossen werden, wie etwa eine akute Bronchitis, Keuchhusten oder Mukoviszidose. Bei der Erstdiagnose wird zudem oft ein Röntgenbild angefertigt, um den aktuellen Lungenzustand bildlich darzustellen. Ein Bluttest zeigt bei Vorliegen einer Allergie erhöhte Werte bestimmter Antikörper; mit den ggfs. folgenden Allergietests lassen sich die auslösenden Substanzen bestimmen.</p>
<p>In jeder Asthmatherapie geht es sowohl darum, die auslösenden Substanzen vorbeugend konsequent zu meiden als auch zuverlässige Hilfe durch die passenden Medikamente in der individuell bestmöglich abgestimmten Kombination und Dosierung parat zu haben, wenn es dennoch zu einem Asthmaanfall kommen sollte. Mittel der Wahl sind hier schnell wirkende, die Bronchien erweiternde (krampflösende) Inhalationssprays aus der Stoffgruppe der sog. Beta-2-Sympathomimetika (Salbutamol u.a.), sowie lokal wirksame Kortikosteoride (Fluticason u.a.) zur Bekämpfung des ursächlichen Entzündungsstatus der Bronchialschleimhaut. Sie bilden auch einen Grundpfeiler der Dauertherapie, unabhängig vom Akutstatus. Daneben finden Medikamente aus der Stoffgruppe der sog. Antileukotriene zunehmend Beachtung. Diese Substanzen blockieren bestimmte Botenstoffe, die an der Entzündungsreaktion der Bronchialschleimhaut beteiligt sind. Ein weiterer Therapieansatz ist die Möglichkeit der Hyposensibilisierung gegen Asthma auslösende Substanzen &#8211; ein Verfahren, dass auch bei vielen Heuschnupfenpatienten erfolgreich angewendet wird.</p>
<p>Besonders Kinder entwickeln nach ausführlicher Unterweisung (Asthmaschule) oftmals große Sorgfalt und Verantwortungsgefühl im Umgang mit ihren individuell zusammengestellten Asthmapräparaten, sie haben auch Spaß am täglichen Messen ihres aktuellen Lungenvolumens mittels Peak-Flow-Meter („Puster“) und protokollieren die Verlaufskurve. Art, Menge und Dauer der Medikamentengabe richten sich nach dem individuellen Schweregrad der Erkrankung. Eine ergänzende Physiotherapie mit Atemübungen zum bewussten richtigen Atmen in der beschwerdefreien Zeit wie auch im Akutfall ist sinnvoll. Oftmals verschwindet das Asthma aus Kindertagen bei Heranwachsenden, mehr als die Hälfte der kindlichen Asthmapatienten sind als Erwachsene beschwerdefrei. Dennoch behalten ihre so genannten unteren Atemwege lebenslang eine erhöhte Infektanfälligkeit.</p>
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		<title>Insektengiftallergie</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:01:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit diesem Begriff werden verschiedene Formen und Schweregrade von allergischen Reaktionen auf Insektengifte zusammengefasst, die sich nach Stichen von Bienen, Wespen, Hornissen oder Hummeln zeigen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Begriff werden verschiedene Formen und Schweregrade von allergischen Reaktionen auf Insektengifte zusammengefasst, die sich nach Stichen von Bienen, Wespen, Hornissen oder Hummeln zeigen können. Hierbei ist nicht die eigentliche Giftigkeit (Toxizität) des Stoffgemischs oder die insgesamt in den Körper gelangte Giftmenge problematisch, sondern, wie bei allen Allergieformen, die bei manchen Menschen überempfindliche Reaktion des Immunsystems (Typ I – Sofortreaktion).</p>
<div id="attachment_13650" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-13650" href="http://www.ihre-gesundheit.tv/koerper/insektengiftallergie/attachment/hornisse-rita_pixelio-de/"><img class="size-medium wp-image-13650" title="Hornisse-Rita_pixelio.de" src="http://www.ihre-gesundheit.tv/wp-content/uploads/2012/02/Hornisse-Rita_pixelio.de_-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Hornisse - gefährlich für Allergiker   Foto: Rita/pixelio.de</p></div>
<p>Anders ausgedrückt: Niemand muss besorgt sein, dass die Giftmenge auch vieler Insektenstiche eine akute Lebensgefahr darstellen könnte; die alte Volksweisheit etwa, wonach sieben Hornissenstiche ein Pferd und drei einen Menschen töten sollen, ist völliger Unsinn. Um eine lebensbedrohliche Giftkonzentration im Körper zu erreichen, müsste ein gesunder Erwachsener in kurzer Zeit mehrere hundert mal gestochen werden. Problematisch ist vielmehr, dass bei etwa fünf Prozent der Bevölkerung das körpereigene Immunsystem auf Insektenstiche allergisch, also stark überempfindlich reagiert. Hierzu braucht es keine genetische Veranlagung; durch Sensibilisierung (Bildung von Immunglobulin E-Antikörpern) des Immunsystems kann jeder Mensch nach einem oder wiederholten Insektenstichen irgendwann den Allergiestatus entwickeln. Tückisch ist hierbei, dass man nach Insektenstichen in der Vergangenheit zwischenzeitlich zum Allergiker geworden sein kann, ohne davon zu wissen. Ein erneuter Stich kann dann unerwartet heftige Reaktionen auslösen, ohne dass die Betroffenen sofort die richtigen Gegenmittel parat haben.</p>
<p>Eine leichte lokale (auf die Einstichstelle begrenzte) Rötung, Schwellung und Schmerzempfindung ist die normale Abwehrreaktion des Körpers auf das durch den Stachel ins Unterhautgewebe gepumpte Gift des Insekts. Alles, was darüber hinaus geht, muss als allergische Reaktion angesehen werden. Hier werden verschiedene Schweregrade unterschieden:</p>
<p>- Gesteigerte lokale Reaktion: Wenn beispielsweise nach einem Stich in die Fußsohle der ganze Fuß anschwillt, schmerzt und sich heiß anfühlt;</p>
<p>- leichte allgemeine (generalisierte) Reaktion: Quaddelbildung (Nesselsucht) am ganzen Körper, verteilter Juckreiz, Übelkeit, Schweißausbrüche, Angstgefühl;</p>
<p>- mäßige bis schwere allgemeine Reaktion: Die vorgenannten Symptome, zusätzlich Erbrechen, Schwellungen von Lippen und / oder Augenlidern, Engegefühl im Brustbereich, Atemnot, Panik, Durchfall, Benommenheit;</p>
<p>- lebensbedrohlicher Schockzustand (anaphylaktischer Schock): Zu den vorgenannten Symptomen zusätzlich Krämpfe, Herzbeschwerden und Blutdruckabfall bis zum Kreislaufkollaps mit Bewusstlosigkeit. Ein Fall für den Notarzt!</p>
<p>Je schneller sich nach einem Insektenstich gesteigerte Allergiesymptome zeigen, desto schwerer verlaufen diese für gewöhnlich. In Deutschland werden pro Jahr Todesfälle im zweistelligen Bereich infolge schwerer allergischer Reaktion nach Insektenstich(en) dokumentiert.</p>
<p>Wenn Sie bei sich ungewöhnlich starke Reaktionen nach einem Insektenstich bemerken, ist ein Besuch beim Facharzt für Allergologie (viele Dermatologen etwa haben diese Zusatzqualifikation) ratsam, um den Allergiestatus und die auslösenden Stoffe bestimmen zu lassen. Nach der Befragung zur Vorgeschichte (Anamnese) ist die Standard-Testmethode der so genannte Prick-Test, bei dem wässrige Lösungen bekannter Allergene, hier also Insektengifte, tropfenweise auf den Unterarm gegeben und dann mit einer kleinen Klinge eingeritzt werden. Zeigt sich an einer oder mehreren Stellen binnen kurzem eine starke Schwellung, sind der oder die Stoffe identifiziert. Ergänzend kann noch ein Bluttest gemacht werden, bei dem nach insektengiftspezifischen Antikörpern gesucht wird.</p>
<p>Wenn festgestellt wurde, dass eine Allergie gegen Insektenstiche bestimmter Arten besteht, muss man sich fortan gegen die möglichen schweren Komplikationen bei einem erneuten Stich wappnen. Neben einfachen Verhaltensregeln zur Vermeidung von Stichen (nicht barfuß über blühende Wiesen laufen, kein Anlocken hungriger Wespen durch Verzehr von Speisen / zuckerhaltigen Getränken im Freien, kein wildes Umherschlagen zur Insektenabwehr etc.) sollte man stets ein individuell angepasstes Set an Notfallmedikamenten mit sich führen. Dies sind üblicherweise ein Antihistaminikum sowie kortison- und adrenalinhaltige Inhalationssprays oder Fertigspritzen. Die effektive Anwendung dieser Präparate muss vom Arzt erklärt werden, um sie im Fall der Fälle richtig und sicher einsetzen zu können.</p>
<p>Zur weiterführenden Therapie einer Insektengiftallergie kann der Arzt eine so genannte Hyposensibilisierung vorschlagen. Diese Behandlung wird auch als spezifische Immuntherapie bezeichnet; sie hat das Ziel, die krankhaft gesteigerte Empfindlichkeit gegen bestimmte Allergene dauerhaft herabzusetzen. Über einen längeren Zeitraum wird eine langsam gesteigerte Menge des Allergens unter die Haut (meist im Oberarm) gespritzt. Im Idealfall zeigt sich irgendwann eine Unempfindlichkeit (Immunität) gegen den Stoff. Die Erfolgsquote der Hyposensibilisierung bei Insektengiftallergie ist hoch (um die 90 Prozent). Ob diese Methode geeignet ist, muss individuell mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden, bestimmte Dauermedikationen wegen anderer Erkrankungen können das Risiko einer Schockreaktion erhöhen.</p>
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		<title>Lebensmittelallergie &#8211; Nahrungsmittelunverträglichkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrauch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Begriffe Nahrungsmittelunverträglichkeit bzw. Nahrungsmittelintoleranz umfassen als Sammelbezeichnungen eine Vielzahl an möglichen Reaktionen des menschlichen Körpers nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel – mit ebenso vielfältigen Ursachen und Symptomen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Begriffe Nahrungsmittelunverträglichkeit bzw. Nahrungsmittelintoleranz umfassen als Sammelbezeichnungen eine Vielzahl an möglichen Reaktionen des menschlichen Körpers nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel – mit ebenso vielfältigen Ursachen und Symptomen.</p>
<p>Da die Begriffe Nahrungsmittelunverträglichkeit und Nahrungsmittel- bzw. Lebensmittelallergie im täglichen Sprachgebrauch gern synonym verwendet oder verwechselt werden, muss an dieser Stelle zunächst klar gesagt werden, dass dies zwei ganz verschiedene medizinische Sachverhalte sind. Allergien treten insgesamt auch viel häufiger auf als echte Unverträglichkeiten; während hierzulande schätzungsweise ein Fünftel der Bevölkerung etwa mit einer Pollenallergie („Heuschnupfen“) zu tun hat, sind nur etwa vier Prozent von einer eindeutig festgestellten Nahrungsmittelunverträglichkeit betroffen.</p>
<p>Was aber ist nun der Unterschied zwischen einer Nahrungsmittelallergie und einer Nahrungsmittelunverträglichkeit? Bei einer Nahrungsmittelallergie reagiert das Immunsystem auf an sich harmlose Bestandteile in unserem Essen. Zumeist sind dies bestimmte Eiweiße (Proteine); das Immunsystem erkennt und behandelt diese so, als wären es gefährliche Krankheitserreger, die in den Körper eingedrungen sind und schnellstens unschädlich gemacht werden müssen. Es werden Antikörper produziert, die dafür sorgen, dass bestimmte Botenstoffe wie Histamin ausgeschüttet werden. Als Folge kann sich dann die Haut röten und jucken, können Schleimhäute anschwellen oder die Darmtätigkeit gestört werden. Eine derartige Allergie zeigt sich in aller Regel nicht schon nach dem Erstkontakt des Organismus mit einem Nahrungsmittel. So fällt etwa die relativ bekannte Überempfindlichkeit gegen das Getreide-Klebereiweiß Gluten (Zöliakie) in die Kategorie der Allergien bzw. Autoimmunerkrankungen.</p>
<div id="attachment_13653" class="wp-caption alignleft" style="width: 203px"><a rel="attachment wp-att-13653" href="http://www.ihre-gesundheit.tv/koerper/lebensmittelallergie-nahrungsmittelunvertraeglichkeit/attachment/milchglas-thorben-wengert_pixelio-de/"><img class="size-medium wp-image-13653" title="Milchglas-Thorben Wengert_pixelio.de" src="http://www.ihre-gesundheit.tv/wp-content/uploads/2012/02/Milchglas-Thorben-Wengert_pixelio.de_-193x300.jpg" alt="" width="193" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Milch wird von vielen nicht vertragen   Foto: Thorben Wengert/pixelio.de</p></div>
<p>Die Nahrungsmittelunverträglichkeit hingegen hat nichts mit einer Reaktion des Immunsystems zu tun, es werden keine Antikörper gebildet. Auch Vergiftungserscheinungen (toxische Reaktionen) sind „normale“, auch individuell dosisabhängige Reaktionen des Körpers auf giftige (toxische) Bestandteile im Essen und somit keine Nahrungsmittelunverträglichkeit im engeren Sinne. Also, als Nahrungsmittelunverträglichkeit sind nur jene Unverträglichkeitsreaktionen des Körpers definiert, die weder eine immunologische noch eine toxische Ursache haben. Sie werden folgendermaßen eingeteilt:</p>
<p>-    Enzymdefekte oder Enzymmängel (Enzymopathien): Hier besteht ein angeborener oder erworbener Defekt; die Betroffenen können bestimmte    Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln nicht oder nicht vollständig verdauen. Bekannte Beispiele sind etwa die Milchunverträglichkeit (Laktoseintoleranz), Zuckerunverträglichkeit (Saccharoseintoleranz) oder Histamin-Intoleranz (HIT, Histaminose);</p>
<p>-    pharmakologische Reaktionen: Viele Nahrungsmittel enthalten Substanzen, die medizinisch wirksam (pharmakologisch aktiv) sind, wie etwa Tomaten (Tryptamin), Schokolade (Phenylethylamin), Nüsse (Serotonin), Kaffee (Coffein) oder der Geschmacksverstärker Glutamat. Wird beim Verzehr derartiger Stoffe ein individuell unterschiedlicher Schwellenwert überschritten, zeigen sich Unverträglichkeitssymptome;</p>
<p>-    pseudoallergische Reaktionen: Diese haben in ihrer Symptomatik starke Ähnlichkeit mit Allergien, aber andere Ursachen. Sie können sich als Reaktion auf Inhalts- oder Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln zeigen (bestimmte Emulgatoren, Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Säuerungsmittel);</p>
<p>-    subjektive Reaktionen: Hier besteht bei den Betroffenen eine stark ausgeprägte Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel mit Ekelempfinden, Übelkeit oder Ausschlag ohne einen objektiv nachvollziehbaren Grund. Dies kann etwa mit frühkindlichen Prägungen zu tun haben und führt in den psychosomatischen Bereich.</p>
<p>Die Symptomatik bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist breit gefächert und kann in ihrer Ausprägung individuell sehr unterschiedlich sein. Typische Symptome sind Übelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall, Juckreiz, Hautrötung und Quaddelbildung (Nesselsucht), Schnupfen und Atembeschwerden, Kopfschmerzen und Fieber sowie Schockzustände (allergischer, anaphylaktischer Schock).</p>
<p>Um nun ein oder mehrere Nahrungsmittel bzw. deren Inhaltsstoffe als unverträglich zu identifizieren, muss der behandelnde Arzt zunächst durch Befragung und verschiedene Tests andere Ursachen (wie Allergien oder Stoffwechselkrankheiten) ausschließen. Hilfreich ist hierbei, wenn man als Betroffener schriftlich festhält, was man wann und in welcher Menge gegessen bzw. getrunken hat und wann sich welche Symptome in welcher Ausprägung zeigten. In aller Regel besteht die wirksamste Therapie darin, die Verzehrmenge der als unverträglich erkannten Stoffe künftig deutlich zu reduzieren oder diese ganz zu meiden.</p>
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		<title>Hausstauballergie</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:01:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn man von einer Hausstauballergie spricht, ist damit primär nicht ein gesteigertes Sauberkeitsverlangen oder eine ekelartige Abscheu vor dem normalen Staubanfall im Haushalt gemeint.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man von einer Hausstauballergie spricht, ist damit primär nicht ein gesteigertes Sauberkeitsverlangen oder eine ekelartige Abscheu vor dem normalen Staubanfall im Haushalt gemeint. Nein, die so genannte Hausstauballergie muss korrekterweise als Hausstaubmilbenallergie oder als Schimmelpilzsporenallergie bezeichnet werden.</p>
<p>Hausstaub fällt in geschlossenen Räumen ständig an und ist ein Gemisch verschiedenster Stoffe: Enthalten sind etwa Fasern / Abrieb von Kleidung, Heimtextilien und Möbelstoffen, Essenkrümel, Pflanzenteilchen, Mineralkörnchen (abbröselnder Putz bzw. von draußen hereingetragen), Haare und Hautschuppen von Mensch und Tier sowie Bakterien, Viren und Schimmelpilzsporen. Der Mensch als Hausbewohner produziert also selbst ständig Staubpartikel und verteilt diese durch die ganz normalen Bewegungsabläufe überall im Haus. Ebenso ist es unvermeidlich, dass ständig Staubpartikel eingeatmet werden. Auch Schadstoffpartikel in der Raumluft (Ausdünstungen wie Lösungsmittel aus Farben, Weichmacher aus Teppichböden, Druckerpartikel etc.) binden sich zumeist an Teichen des Hausstaubs.</p>
<div id="attachment_13658" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px"><a rel="attachment wp-att-13658" href="http://www.ihre-gesundheit.tv/koerper/hausstauballergie/attachment/hausstaub-olga-meier-sander_pixelio-de/"><img class="size-medium wp-image-13658" title="Hausstaub-olga meier-sander_pixelio.de" src="http://www.ihre-gesundheit.tv/wp-content/uploads/2012/02/Hausstaub-olga-meier-sander_pixelio.de_-e1327334389181-204x300.jpg" alt="" width="204" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hausstaub - ein potentieller Allergieauslöser   Foto: Olga Meier-Sander/pixelio.de</p></div>
<p>Daneben gibt es eine ganze Reihe von mikroskopisch kleinen Organismen, denen Hausstaubpartikel als Nahrung dienen, nämlich bestimmte Bakterien, Schimmelpilze und Milben. Milben sind 0,2 bis 0,5 mm große Spinnentierchen, die eine Lebenszeit von maximal 100 Tagen haben und sich fortlaufend massenhaft vermehren. Milben und Schimmelpilze haben eine Bedeutung als Auslöser allergischer Reaktionen beim Menschen. Schimmelpilze finden sich im Haushalt etwa in der Erde von Zimmerpflanzen und / oder beim Schimmelbefall von Wand- und Möbelflächen infolge eines ungünstigen Verhältnisses von Feuchte der Raumluft, Temperatur und Lüftung. Hausstaubmilben leben vorwiegend im Bettbereich (Matratze, Bettdecke und Kopfkissen), aber auch in Polstermöbeln und Teppichen.</p>
<p>Die allergenen (eine Allergie auslösenden) Stoffe sind bei Schimmelpilzen deren Samenkapseln (Sporen) und bei den verschiedenen Arten von Hausstaubmilben deren Exkremente, also der Milbenkot. Sowohl Schimmelsporen als auch Milbenkot sind also Bestandteile des Hausstaubgemischs, werden ständig herumgewirbelt und eingeatmet. Immer mehr Menschen reagieren allergisch auf diese Substanzen; allein in Deutschland sind geschätzte 10 Millionen Menschen Hausstauballergiker. Eine solche Allergie als überschießende Reaktion des menschlichen Immunsystems, welches irrtümlicherweise meint, gefährliche Krankheitserreger abwehren zu müssen, macht sich durch die bekannten Symptome bemerkbar; hierzu zählen der allergische Schnupfen mit dünnflüssigem Schleim und Niesanfällen, Husten, tränende bzw. juckende Augen sowie Hautirritationen wie Rötung, Schwellungen und Quaddelbildung. Bei länger bestehender Allergie kann sich aus dem Schnupfen durch einen so genannten Etagenwechsel auch ein allergisches Asthma entwickeln.</p>
<p>Typisch für die Hausstauballergie ist, dass die Beschwerden einerseits ganzjährig bestehen, aber innerhalb eines Tages besonders nachts und am frühen Morgen, nach dem Aufstehen besonders ausgeprägt sind. Ferner lässt sich meist eine Verschlimmerung während der winterlichen Heizperiode beobachten, wenn durch das Beheizen die Raumluft tendenziell trockener wird und somit die Lebensbedingungen für die Milbenpopulation schlechter werden. Als Folge sterben jetzt viel mehr Tiere ab als während der Jahreszeiten mit höherer Raumfeuchte; deren zerfallende Körper setzen massenhaft allergene Partikel frei.</p>
<p>Um die Allergie genau zu bestimmen, sind verschiedene Tests beim Arzt Ihres Vertrauens erforderlich, viele Dermatologen etwa beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit Allergologie. Die einfachste und schnellste Testmethode ist der bekannte Prick-Test, bei dem wässrige Lösungen verschiedener Allergene auf die Haut des Unterarms getropft und anschließend angeritzt werden. Bei allergischer Reaktion zeigt sich nach wenigen Minuten eine mehr oder minder starke Rötung und Schwellung der betreffenden Hautstelle. Ergänzt werden kann dieser Test durch einen so genannten Provokationstest, bei dem ein Aerosol mit dem vermuteten Allergen in die Nase gesprüht wird. Die allergische Reaktion hierauf kann bei der „richtigen“ Substanz durchaus heftig sein, so dass der behandelnde Arzt ggfs. mit einem Antiallergikum gegensteuern muss. Bestätigt werden die vorgenannten Tests dann durch eine Blutuntersuchung auf das Vorhandensein typischer Antikörper.</p>
<p>Akute Symptome der Hausstauballergie lassen zwar sich mit antiallergischen Medikamenten (Antihistaminika) in verschiedenen Darreichungsformen abmildern, dies stellt jedoch keine Dauerlösung dar. Für eine dauerhafte Besserung der Beschwerden muss die Belastung der Wohnräume durch Milbenkot (bzw. Schimmelpilzsporen) deutlich vermindert werden. Bei der Milbenbekämpfung sollte das Hauptaugenmerk auf dem Bett liegen, da dort die meisten Milben leben. Möglicherweise sind Matratze und Bettdecke sowieso schon etwas älter; dann sollte man nicht zögern, diese zu entsorgen und sich vor dem Neukauf genau beraten lassen, welche Materialien von Matratze und Bettdecke für Allergiker geeignet sind, also Material- und Aufbaueigenschaften haben, die die Milbenvermehrung hemmen. Optimieren lässt sich die Bettausrüstung mit allergendichten Bezügen für Matratze, Bettdecke und Kissen, diese müssen jedoch für Wasserdampf durchlässig sein. Das Wechselintervall der Bettwäsche sollte man verkürzen und die Textilien bei mindestens 60 Grad waschen. Außerdem bietet der Markt verschiedenste Milbensprays auf natürlicher und synthetischer Basis an, die Wirksamkeit derartiger Präparate wurde in bisherigen Tests aber eher verhalten bewertet (mäßige bis fehlende Wirksamkeit).</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit, mit Schimmelpilzsporen und Milbenkot besser zurecht zu kommen, bietet die Methode der Hypo- oder Desensibilisierung, auch spezifische Immuntherapie (SIT) genannt. Hierbei wird versucht, durch langsam steigende Dosierung einer unter die Haut gespritzten Allergenlösung das irritierte Immunsystem wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Die Methode hat bei Pollen- und Insektengiftallergikern eine beachtliche Erfolgsquote von über 60 Prozent und wird seit einiger Zeit auch vermehrt bei Hausstauballergikern eingesetzt. Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt auch nach dieser Möglichkeit.</p>
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		<title>Kontaktallergien (allergisches Kontaktekzem)</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:01:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was allgemein als Kontaktallergie bezeichnet wird, ist eine entzündliche Hauterkrankung (Ekzem) als überempfindliche Reaktion des Immunsystems auf den Hautkontakt mit einem die Allergie auslösenden Stoff, einem Allergen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was allgemein als Kontaktallergie bezeichnet wird, ist eine entzündliche Hauterkrankung (Ekzem) als überempfindliche Reaktion des Immunsystems auf den Hautkontakt mit einem die Allergie auslösenden Stoff, einem Allergen. Dieses Allergen ist an sich beim Hautkontakt nicht direkt gesundheitsschädlich, also nicht giftig oder krebserregend. Üblicherweise ist die allergische Reaktion bei einer Kontaktallergie exakt auf jene Hautpartien beschränkt, die mit dem Allergen direkt in Berührung waren oder sind. In der Einteilung verschiedener Allergieformen gehören Kontaktallergien zum so genannten Spättyp (Typ IV), da sich die allergische Reaktion verzögert, d.h. im Zeitraum von frühestens 12 bis zu 72 Stunden nach dem Kontakt mit dem auslösenden Stoff bemerkbar macht. Als Vermittler der allergischen Reaktion werden hierbei keine Antikörper gebildet; stattdessen wird eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen, so genannte T-Zellen, aktiv.</p>
<div id="attachment_13662" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-13662" href="http://www.ihre-gesundheit.tv/koerper/kontaktallergien-allergisches-kontaktekzem/attachment/nickelring-grey59_pixelio-de/"><img class="size-medium wp-image-13662" title="Nickelring-Grey59_pixelio.de" src="http://www.ihre-gesundheit.tv/wp-content/uploads/2012/02/Nickelring-Grey59_pixelio.de_-e1327334850855-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">nickelhaltiger Schmuck - Allergiegefahr!   Foto: Grey59/pixelio.de</p></div>
<p>Kontaktallergien kommen relativ häufig vor, hierzulande haben geschätzte 15 Prozent aller Menschen im Lauf ihres Lebens einmal mit diesem Allergietyp zu tun. Die Überempfindlichkeit gegen einen bestimmten Stoff (das Allergen) entwickelt sich mit der Zeit durch immer wiederkehrenden Kontakt, wodurch es irgendwann zu einer immunologischen Sensibilisierung kommt, bis sich allergische Symptome zeigen.</p>
<p>Mittlerweile sind eine ganze Reihe von Stoffen als potentielle Auslöser einer Kontaktallergie bekannt: Hierzu gehören vor allem Nickelverbindungen (Modeschmuck, Ohrringe, Piercings, Gürtelschnallen und -Nieten, Metallknöpfe, Brillengestelle, Reißverschlüsse, auch Gerüste von Zahnprothesen, Küchen- und Esswerkzeuge, Konservendosen und Münzen); auch manche Lebensmittel, etwa Nüsse, können Nickelspuren enthalten. Des weiteren können viele Inhaltsstoffe von Kosmetika (Haarfarben) und Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Klebstoffe und Konservierungsstoffe beim wiederholten Hautkontakt allergieauslösend wirken. Typische Berufe, in denen Kontaktallergien häufig auftreten sind solche aus der Kosmetikbranche (Friseure, Stylisten), der Baubranche (Maurer, Fliesenleger, Maler / Lackierer), der Gebäudereinigung und auch das Bäckerhandwerk (es gibt tatsächlich Kontaktallergien gegen Mehl).</p>
<p>Die typischen Hautsymptome einer Kontaktallergie sind deutlich erkennbar: Rötung (oft von Juckreiz begleitet), Schwellung, Nässen, Quaddel- und Pustelbildung, später Schuppung und Verhornung. Wenn Sie derartige Symptome bei sich bemerken, ist der Gang zum Hautarzt (Dermatologe) geboten. Der Mediziner muss mit Ihrer Hilfe herausfinden, welche(r) Stoff(e) für die Ekzembildung verantwortlich sind. Hierzu erfolgt eine Befragung zur Vorgeschichte, also, mit welchen Stoffen man beruflich oder privat fortwährend zu tun hat und ob man noch an anderen Allergieformen leidet. Die sichere Bestimmung der vermuteten Allergene erfolgt mittels Aufbringen von Testpflastern auf die Haut, üblicherweise auf dem Rücken. Bei diesem so genannten Epikutantest sind die Pflaster mit allergenhaltigen Lösungen präpariert worden und müssen 48 bis 72 Stunden lang einwirken. Besteht tatsächlich eine Allergie gegen bestimmte Stoffe, zeigt sich genau im Bereich der entsprechenden Pflaster eine Hautreaktion. Ergänzend kann eine Blutuntersuchung gemacht werden, die anhand der Konzentration bestimmter Antikörper darüber Aufschluss gibt, ob eine Mischform mit anderen Allergietypen vorliegt.</p>
<p>Die akuten Symptome einer Kontaktallergie können mit Salben und Cremes, die Glucokortikoide bzw. Antihistaminika enthalten, gemildert werden. Besteht die Hautentzündung schon länger und zeigt entsprechende Hautveränderungen wie starke Schuppung und Verhornung, kommen nach Abklingen der Akutentzündung weitere Pflegepräparate zur Anwendung, um die Regeneration der betroffenen Hautpartien zu fördern. Der wichtigste Therapieansatz, um ein Wiederaufflammen der Entzündung zu verhindern besteht indes darin, das oder die Allergen(e) künftig konsequent zu meiden. Dies kann in manchen Fällen eine berufliche Neuorientierung erforderlich machen; oftmals lässt sich aber auch schon durch entsprechende Schutzmaßnahmen (Handschuhe, Eincremen, schonende Hautreinigung etc.) sowie ggfs. durch Verzicht auf unnötige Parfüme, Reinigungsmittel, Weichspüler und Desinfektionsmittel eine dauerhafte Beschwerdefreiheit erreichen.</p>
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		<title>Zähne und Ernährung</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 22:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost Küster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungstipp]]></category>
		<category><![CDATA[Mediathek]]></category>
		<category><![CDATA[Video der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Deborah Jehkul]]></category>

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		<description><![CDATA["...an apple a day keeps the dentist away..." ist diese Aussage so richtig???

IGTV hat die Ernährungswissenschaftlerin Deborah Jehkul anlässlich des Thema des Monats "Zähne" diese und  weitere Fragen betreffend des Zusammenhangs Zähne und Ernährung gestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br /><img src="http://www.ihre-gesundheit.tv/wp-content/uploads/2012/01/vlcsnap-2012-01-04-12h07m08s247.jpg" alt="media" /><br />

<p>&#8220;&#8230;an apple a day keeps the dentist away&#8230;&#8221; ist diese Aussage so richtig???</p>
<p>IGTV hat der Ernährungswissenschaftlerin Deborah Jehkul zum Thema des Monats &#8220;Zähne&#8221; diese und  weitere Fragen betreffend des Zusammenhangs zwischen Zähnen und Ernährung gestellt.</p>
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		<title>Dinkelrisotto</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 22:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährungstipp]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kochrezept]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>

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		<description><![CDATA[2 Tassen Dinkelreis in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Die Zwiebel fein schneiden und in dem Öl bzw. Butterschmalz glasig dünsten. Den Reis dazugeben und alles zusammen kurz durchrösten. Mit dem Weißwein ablöschen und mit Galgant, Bertram, Quendelpulver, Salz und Griechenklee würzen.Die 4 Tassen Wasser portionsweise dazugeben und das Risotto 20 min köchlen lassen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-13673" title="80416_web_R_by_Brandtmarke_pixelio.de" src="http://www.ihre-gesundheit.tv/wp-content/uploads/2012/01/80416_web_R_by_Brandtmarke_pixelio.de_-300x225.jpg" alt="Brandtmarke  / pixelio.de" width="240" height="180" /> <strong>Zutaten:</strong></p>
<p>2 Tassen Dinkelreis<br />
1 Zwiebel<br />
1EL Öl od. Butterschmalz<br />
100 ml Weißwein<br />
Galgant<br />
Bertram<br />
Quendelpulver<br />
Salz und Griechenklee<br />
ca. 4 Tassen Wasser<br />
1 Stück kalte Butter<br />
geriebenen Bergkäse</p>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>2 Tassen Dinkelreis in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Die Zwiebel fein schneiden und in dem Öl bzw. Butterschmalz glasig dünsten. Den Reis dazugeben und alles zusammen kurz durchrösten. Mit dem Weißwein ablöschen und mit Galgant, Bertram, Quendelpulver, Salz und Griechenklee würzen. Die 4 Tassen Wasser portionsweise dazugeben und das Risotto 20 min köchlen lassen.</p>
<p>Immer wieder umrühren. 10 Minuten vor dem Kochende gewürfeltes Gemüse (z.B. Fenchel, Karotten, Zucchini) dazugeben. Zuletzt die kalte Butter und etwas Bergkäse unterrühren.</p>
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