Schultergelenk
Ellenbogen
Die weiter vorn liegenden Handknochen lassen sich in fünf Mittelhandknochen und insgesamt vierzehn Fingerknochen unterteilen. Die fünf Mittelhandknochen fächern sich vom Handgelenk zu den Fingergelenken auf und formen somit die Handfläche.
Die Fingerknochen (Phalangen), üblicherweise am Daumen beginnend von 1 bis 5 durchnumeriert, sind dreifach unterteilt, nur der Daumen hat lediglich zwei Fingerknochen. Somit ergibt sich die Gesamtzahl von 14 Fingerknochen. Jeder Fingerknochen ist ein echter kleiner Röhrenknochen mit dünnerem Schaft und zwei verdickten Enden
Das Hüftgelenk war Anfang der 60er Jahre auch das erste Gelenk, dessen Funktionsfähigkeit durch künstlichen Ersatz wieder hergestellt werden konnte. Mittlerweile ist das Entfernen des krankheitsbedingt (Arthrose) geschädigten Hüftgelenks und der Ersatz durch eine Prothese eine, wenngleich immer noch aufwendige, Standard-OP. Heutige Werkstoffe und Methoden sorgen für einen Lebenszyklus des Kunstgelenks von über zehn Jahren, wobei die Material- und Technikentwicklung natürlich weiter voran schreitet.
Wie alle Gelenkflächen im Körper sind auch die Oberflächen der Kniegelenkteile mit einer gleitfähigen Knorpelschicht überzogen, die permanent durch eine Flüssigkeit absondernde Membran geschmiert wird. Als zusätzliche „Stoßdämpfer“ fungieren die beiden halbmondförmigen Menisken aus festem Knorpelgewebe, auf denen sich der Oberschenkelknochen abstützt. Sie sorgen außerdem dafür, dass das Kniegelenk sich nicht seitwärts verschiebt. Seine Stabilität erhält das Kniegelenk durch ein System von Bändern, die vorn und hinten (Kreuzbänder) sowie seitlich angeordnet sind. Auch die Kniescheibe wird von derartigen Bändern gehalten.

Die Unterhaut besteht aus Bindegewebe mit elastischen Fasen (Kollagen). Ihr folgen nach innen das subkutane (Fett)Gewebe sowie Muskeln und Bänder.